Kalifornien wird nicht umsonst auch als “The Golden State” (der goldene Staat) bezeichnet. Im drittgrößten Bundesstaat der USA laden die Städte San Francisco und Los Angeles zu einem Besuch ein. Aber nicht nur die Städte sind eine Reise wert – auch die Natur Kaliforniens ist einzigartig und sehenswert. Von Bergen, über endlose Strände bis zu unwirtlichen Wüsten hat Kalifornien alles zu bieten. Im Vergleich aller US-Bundesstaaten hat Kalifornien die höchste Einwohnerzahl. Das Klima ist mild mit sonnigen, warmen Sommern und nur kurzen Wintern. Nur in den Bergregionen der Sierra Nevada gibt es im Winter Schnee – dort ist dann auch Wintersport möglich. Wassertemperaturen von bis zu 20°C im Pazifik im südlichen Kalifornien laden zum Baden und zum Wassersport ein. Schicke Koffer für die Reise nach Kalifornien gibt es übrigens auf Taschenwunder.de.
Nationalpark Joshua Tree
Etwa 225 Kilometer östlich von Los Angeles befindet sich bei Palm Springs der Joshua Tree National Park. 1994 wurde dieses Gebiet zum Nationalpark erklärt. In großen Teilen besteht das Areal aus Wüstenlandschaften mit sehr interessanten geologischen Formationen am Übergang von der Mojave-Wüste zur Colorado-Wüste. Im Gebiet der Mojave-Wüste wachsen auch die Joshua Trees (Joshua-Bäume), nach denen der Nationalpark benannt wurde. Dieser Baum wird bis zu 12 Meter hoch und hat seinen Namen von der religiösen Gruppe der Mormonen erhalten, welche die dünnen Baumäste mit den Armen des Propheten Joshua verglichen. Es gibt kaum natürliche Wasservorkommen im Nationalpark, der dann aber dennoch bei den seltenen heftigen Regenfällen komplett überschwemmt wird. Im Joshua Tree Park kann man wandern, Tiere beobachten und in den Felsformationen auch klettern gehen. Einige einfache Campingplätze sind ebenfalls vorhanden.
Geisterstadt Bodie
Fast an der Grenze zu Nevada liegt Bodie, eine alte Geisterstadt aus den Zeiten des kalifornischen Goldrush. Der Ort wurde nach einem Herrn namens Bodey benannt, welcher 1859 genau dort Gold fand. Als er seine Familie holen wollte, kam er ums Leben und zu seinem Gedenken benannte seine Familie die neugegründete Stadt nach ihm. 1876 wurden sehr umfangreiche Goldvorkommen entdeckt, was die Blütezeit von Bodie einläutete. Um 1880 hatte der Ort 10.000 Einwohner und war aber weiterhin als wilde und gesetzlose Goldgräberstadt verrufen. 1932 zerstörte ein Brand die Stadt, welche daraufhin aufgegeben wurde.
