Hamburg im Schnelldurchlauf – von Elbtunnel bis Rock-Hölle
Speicherstadt Hamburg. Bild: © Lisa Schwarz / pixelio.de

Speicherstadt Hamburg. Bild: © Lisa Schwarz / pixelio.de

Hamburgs Sehenswürdigkeiten von A-Z? Wollte man jedem Buchstaben nur einmal ausführlicher Ehre erweisen, käme schnell ein ganzes Buch zusammen. Deswegen sind die hier aufgeführten Highlights von Hamburg auf das Wesentliche reduziert – und rein subjektiv.

Elbtunnel St. Pauli

Der Tunnel, der die Landungsbrücken von St. Pauli mit der Elbinsel Steinwerder verbindet, wurde bereits 1911 eröffnet und galt seinerzeit als technische Meisterleistung. An den Wänden sind kleine Reliefs mit Abbildungen von Fischen, Krebsen, Muscheln, aber auch von Ratten und weggeworfenen Gegenständen zu sehen, die die darüber liegende Elbe thematisieren.

Beatles-Platz

Die Beatles starteten in Hamburg ihre Weltkarriere, indem sie in verschiedenen Clubs bis zu 92 Nächte am Stück spielten. Der Platz in Form einer Vinyl-Scheibe und mit fünf Metallsilhouetten der Musiker erinnert an diesen Umstand (anfänglich waren die Fab Four noch zu fünft unterwegs).

Elbphilharmonie

Anfänglich als architektonisches Highlight und neues Wahrzeichen der Stadt gerühmt, ist der Bau für die Reichen und Schönen mittlerweile zu Hamburgs Peinlichkeit Nummer eins avanciert. Die Baukosten verzehnfachen sich vermutlich und werden den Steuerzahler nach dem derzeitigen Stand der Dinge bei Fertigstellung 2017 rund 790 Millionen Euro gekostet haben.

Fischmarkt

Nur für Frühaufsteher: Seit 1703 wird hier sonntags so ziemlich alles gehandelt, was Flossen hat. Oder Federn. Oder Früchte, Blüten und Blätter. Livemusik gibt’s obendrauf.

Gaswerk, Altes

Die ehemalige Gasanstalt ist es eines der größten Industriedenkmäler Hamburgs und beheimatet heute neben einem Park, Wohn- und Gewerberäume, Restaurants und Hotels – mit dem Gastwerk unter anderem das erste Designhotel Hamburg.

Hafen

Deutschlands größter Hafen erschließt sich am Besten über eine Hafenrundfahrt. Zwischen zwei und fünf Stunden ist alles möglich – auch thematisch. Deutschlands ältester Museumshafen gehört dazu und beherbergt Ewer, Tjalken, Kutter, Schlepper und viele andere Kähne.

Landungsbrücken

Hamburgs historisches Tor zur Welt, hier starteten vor rund hundert Jahren die Amerikadampfer. Heute sind die Brücken die schönste Flaniermeile der Stadt mit maritimem Flair.

Michel

Die Hauptkirche Hamburgs heißt eigentlich St. Michaelis und ist eine der ältesten Barockkirchen Deutschlands. Die Aussicht von oben ist den Aufstieg über 453 Stufen absolut wert.

Planten un Blomen

Mitten in der Stadt gelegen, ist der Park ein absolutes Muss. Er beherbergt neben dem Botanischen Garten auch den größten japanischen Garten in Europa.

Uebel & Gefährlich

Im 4. Stock eines alten Flakturms am Millerntor gelegen, ist der Club das Herz der Hamburger Musikszene. Hier spielt alles, was Rang und Namen hat und trotzdem keine Stadien füllt.

Reisetipps für eine Tour durch die Benelux Länder

Mehrere Länder während eines einzigen Urlaubs zu besuchen kann schnell in Stress ausarten. Es geht allerdings auch ganz entspannt: mit einer Rundreise durch die Benelux-Staaten. Allerdings sollte man hierfür längere Ferien ins Auge fassen. Denn eigentlich sind Belgien, die Niederlande und Luxemburg jeweils eine eigene Reise wert.

Kanäle in Brügge

Brügge ist umgeben von zahlreichen Kanälen.
Bild: © Jerzy Sawluk / pixelio.de

Meer, Seen und jede Menge Kultur

Einhundertundsechzig Grachten durchziehen die Innenstadt von Amsterdam. Die eigentliche Hauptstadt der Niederlande lädt aber nicht nur zum Flanieren am Wasser ein sondern hat auch kulturell viel zu bieten. Das Rijksmuseum ist der niederländischen Malerei zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert gewidmet. Modernere Kunst findet sich im van Gogh Museum. Für Technikfreunde ist dagegen das Schiffahrtsmuseum von besonderem Interesse. Hinzu kommen eine Vielzahl von Theatern, Konzertsälen und anderen Veranstaltungsorten für das Abendprogramm. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann dagegen eine Fahrradtour im Binnenland unternehmen. Auf dem Ijsselmeer und vielen Seen wird in der warmen Jahreszeit gesegelt. Hinzu kommt eine Vielzahl von Badestränden längs der Nordseeküste. In Holland kommt im Urlaub nie Langeweile auf. Dies wissen auch andere Urlauber, weshalb man sich für die Hauptsaison rechtzeitig um eine private Unterkunft kümmern sollte (Webtipp: 9flats.com/de).

Ein Land – zwei Sprachen

Ähnlich vielfältig gestaltet sich ein Aufenthalt in Belgien. Hier kommt die Besonderheit hinzu, dass im Land zwei Kulturen nebeneinander existieren. Da sind zum einen die französischsprachigen Wallonen im Süden Belgiens und zum anderen der flämische Norden. In Flandern sind vor allem die wunderschönen Altstädte von Brügge und Gent sowie ein Ausflug nach Antwerpen von besonderem Interesse. Im wallonischen Teil Belgiens sollte man in jedem Fall Brüssel einen Besuch abstatten. Neben dem berühmten Grand Place, welcher bereits im Jahr 1988 Teil des Weltkulturerbes UNESCO wurde, sind der Triumphbogen im Jubelpark sowie die Kathedrale Saint Michel von besonderem Interesse. Da Brüssel der Sitz der wichtigsten Institutionen der Europäischen Union ist, ist das moderne Flair der Stadt international. Die Nähe zu Frankreich wird deutlich durch das große Angebot an gehobener Gastronomie.

Eines der letzten Fürstentümer Europas

Luxemburg ist mit gut zweieinhalbtausend Quadratkilometern etwa so groß wie das Saarland. Trotz seiner geringen Größe blickt das kleine Land auf eine lange Geschichte zurück. Entsprechend viele Burgen und Schlösser lassen sich in Luxemburg besichtigen. Zu nennen sind hier Burg Beauford, Burg Bourscheid sowie Burg Lucilinburhuc. In der Stadt Luxemburg sind das herzogliche Kunstmuseum sowie das Militärgeschichtliche Museum von besonderem Interesse.

Die schönsten Reiseorte in Irland

Irland verbindet Tradition mit Moderne und weiß diese Kombination perfekt umzusetzen. Neben den großen Städten wie Dublin oder Cork finden sich überall Druidensteine, Ruinen und das Erleben des alten Irlands. Das Land ist bekannt für bestimmte Biersorten wie Guinness und Kilkenny, die Farbe Grün, denn alles in Irland wird mit Grün verbunden und die Iren selbst. Es bietet eine Vielzahl von wunderschönen, typisch irischen Reisezielen, die unbedingt von jedem Touristen besucht werden sollten.

Irland

Irland hat eine atemberaubende Natur. Die Vielfalt der Insel geht aber noch viel weiter. ©Bild: Ronald-Kayser / pixelio.de

Die interessantesten Städte in Irland

Eine Ferienwohnung in Irland ist die beste Möglichkeit, das grüne Land der Kobolde zu entdecken. Bei den Städten liegt natürlich Dublin im Vordergrund, das im Westen des Landes liegt und gleichzeitig die Hauptstadt darstellt. Dublin verbindet irisches Großstadtleben mit der Historie des Landes. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Guinness-Brauerei, die Touren und Bierverkostungen bietet, den ältesten Pub in Irland “The Brazen Head” seit dem Jahr 1198, die Christ Church Cathedral und die ganze Stadt an sich ist ein Kunstwerk. Überall ist Kunst zu betrachten, die Dublinia führt ins mittelalterliche Dublin und die Temple Street ist das künstlerische und musikalische Zentrum der Stadt, welches durch eine Vielzahl von Clubs und Live-Events punktet und nebenbei gibt es dort die Gastfreundlichkeit der Iren in vollem Maße bei einem Bier zu spüren. Cork im Süden Irlands ist eine Kulturhauptstadt voller gutem Essen und Musik. Das Cork Opera House bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, auch Ballettaufführungen, und ist das älteste Opernhaus in Cork. Galway liegt im Osten des Landes und gibt sich eher ruhig und ungezwungen. Viele sportliche Aktivitäten und der mittelalterliche Flair macht die “Stadt der Stämme” zu einem sagenhaften Erlebnis.

Irland außerhalt der Städte erleben

Irland ist das Land der Sagen und am besten kann dies in den unzähligen Wäldern und Nationalparks entdeckt werden. Dort reihen sich uralte Bäume wie ein Fantasiebuch aneinander und verbergen die kuriosen Felsformationen, die an Trolle und Kobolde erinnern. Die Aran Islands fangen das mittelalterliche Irland und die frühere Lebensweise der Bevölkerung ein. Sie liegen in der Galway Bucht und sind einen Besuch wert. Der Südwesten Irlands bietet den Ring of Kerry, einen 170 Kilometer langen Küstenstreifen, der unzählige Burgen, Moorlandschaften, archäologische Kostbarkeiten Irlands und die raue, irische See bietet. Dieser kann mit dem Fahrrad oder Auto erkundet werden.

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Radreisen in Europa

Bild von Andreas Hermsdorf pixelio.de

Bild von Andreas Hermsdorf pixelio.de

Europa bietet Radfahrern viele Möglichkeiten für interessante und abwechslungsreiche Touren. Durch Deutschland zieht sich ein insgesamt gut ausgebautes Netz an Radwegen, die sowohl Städte als auch ländliche Regionen leicht zugänglich machen. Beliebte Länder für Fahrradtouren sind außerdem Frankreich, Italien, Ungarn, Österreich und die Schweiz. Einer der bekanntesten Radwege Frankreichs ist der über 600 km lange Loire-Radweg durch das malerische Loiretal. Gerade in den letzten Jahren bemüht sich das Land darum, autofreie Radwege in guter Qualität zur Verfügung zu stellen (greenways bzw. voie vertes). Sie finden sich derzeit unter anderem in der Champagne, im Burgund, im Elsass und entlang der Atlantikküste. Grundsätzlich sind in nahezu allen europäischen Ländern interessante Radtouren möglich.

Individuelle und organisierte Touren

Wer bereit ist, etwas Zeit zu investieren, kann mit dem großen Angebot an guten Radwanderkarten und der Fülle an Informationsmaterial zu Reisezielen und geeigneten Unterkünften ohne Weiteres seine ganz individuelle Radtour zusammenstellen. Eine zu hundert Prozent individuelle Reise wird besonders dann daraus, wenn Reisende sich mit dem eigenen Fahrrad auf den Weg machen. Die individuelle Zusammenstellung ermöglicht es, mit dem Rennrad die modernsten Asphaltstraßen, mit dem Mountainbike die interessantesten Bergabfahrten und mit dem Trekkingrad die abwechslungsreichsten Wandertouren zu befahren.

Wer seine Tour nicht selbständig organisieren möchte, findet bei einer großen Zahl an spezialisierten Anbietern sehr unterschiedliche Formate. Die Auswahl reicht vom Städtekurztrip über Radreisen für Singles bis zur organisierten Mountainbiketour in den Alpen. Das Spektrum umfasst Touren für alle Altersgruppen, Fitnesslevels, Reise- und Geselligkeitswünsche. Wie viel von der Planung abgegeben werden soll, entscheidet jeder selbst. Je nach Anbieter werden auf Wunsch auch vollständige Touren einschließlich Unterkunft bis hin zum Gepäcktransport organisiert, so dass der Reisende im Grunde nur noch losfahren muss. Auch in vielen Städten wie Berlin, München, Paris und London hat sich die Erkundung per Fahrrad verbreitet, sei es auf eigene Faust oder bei einer organisierten Sightseeing-Tour.

Was auch bei einer organisierten Tour meist in der Eigenverantwortung des Radfahrers bleibt, sind Aspekte wie geeignete Sportkleidung für jede Wetterlage und Reparaturmaterial für unterwegs. Zudem lohnt es sich in jedem Fall, alle wichtigen Funktionselemente des Fahrrads vor dem Start noch einmal gründlich zu überprüfen. Haben Sie überhaupt das richtige Fahrrad für ihre Tour? Werden sie mit ihrem Drahtesel häufig über Asphalt oder eher über Feldwege oder Waldwege fahren? Am besten ist es sich vom Fachmann beraten zu lassen. Hier gehts zum Fahrrad-Berater!

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Ohne Hektik und Staus reisen: mit dem Zug durch Frankreich

Wer in Frankreich Urlaub machen, sich Paris, Lyon oder Marseille ansehen möchte, wer die Atlantikküste, die Schlösser und Burgen an der Loire, das Elsass oder andere Gegenden unseres Nachbarlandes bereisen will, der sollte es laut Sebastian Jakobsen vom Reiseblog www.travellastminute.info in jedem Fall mit dem Zug tun. Denn Frankreich ist nicht nur ein günstiges Land für Zugreisen, sondern auch besonders stolz auf seine Eisenbahntradition und setzt neben Hightech auf den Hauptstrecken, auch auf Nostalgie und große Initiative bei historischen Strecken. Das Land verfügt über ein gut ausgebautes Zugnetz und beginnend mit dem TGV, eine sehr schnelle und komfortable Zugverbindung quer durchs Land. Daneben gibt es auch schöne Museumsbahnen, die durch landschaftlich besonders reizvolle Regionen führen und Touristen sehr viele Möglichkeiten und wundervolle Urlaubserinnerungen bieten.

Von Deutschland nach Frankreich

Der Bahnhof in Paris bei Nacht. Bild ©: NOBBY-NORBERT HÖLLER / pixelio.de

Der Bahnhof in Paris bei Nacht.
Bild ©: NOBBY-NORBERT HÖLLER / pixelio.de

Schon die Anreise von Deutschland nach Frankreich ist relativ unproblematisch. Von Frankfurt/Main nach Paris beträgt die Fahrzeit keine 4 Stunden, von Stuttgart nach Strasbourg benötigt der TGV nur etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Ist man erst im Land angekommen, sind die TGV- Anbindungen nicht nur sehr gut, sondern auch verhältnismäßig preiswert. Wer ein ganz einzigartiges Zugerlebnis sucht, sollte einmal mit dem Train Touristique de l`Arleche fahren. Die Museumsbahn führt von Tournon-sûr-Rhône nach Lamastre durch die Ardéche (Rhône-Alpes), auf einer malerischen Route, die zum großen Teil durch einen herrlich unberührten Nationalpark verläuft. Wer in den wilden Gebirgszügen der östlichen Pyrenäen unterwegs sein möchte, sollte den Petit train jaune besteigen. Der kleine gelbe Zug braucht zwar fast 3 Stunden für die 60 Kilometer lange Strecke von Villefranche nach Latour de Carol, aber seine Streckenführung ist ein landschaftlicher sowie eisenbahntechnischer Traum und wird garantiert jeden Zug-Skeptiker in seinen Bann ziehen. Auch der Train des Mouettes, der Möwenzug von La Tremblade an der Nordseeküste bis nach Saujon im Hinterland ist ein ganz  besonderes Eisenbahn-Erlebnis. Am Mittelmeer fährt von Nizza aus ins Hinterland der Train de merveilles, der Zug der Wunder, der phantastische Ausblicke bietet. Packen Sie also bald Ihre Tasche, Rucksack oder Koffer und springen Sie auf diese fantastische Fahrt auf!

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