Länder, Städte und Dörfer kennen zu lernen, ist mit dem Flieger immer recht schwer. Denn da landen die Feriengäste in typischen Urlaubsorten und bekommen ihr Essen All Inclusive aus dem Hotel. Gerade auf dem europäischen Festland bieten sich andere Fortbewegungsmittel an. Wieso also nicht das Rad? Es muss ja nicht ganz Europa in einer Etappe sein.
Die Vorbereitung
Wichtig ist vor allem, sich realistische Etappen und Zwischenziele zu setzen. Die Alternative zum Rad ist ein E-Bike, das ist weniger anstrengend. Das Gepäck kann in Fahrradtaschen verstaut werden. Bei denen ist es auch egal, ob mit E-Bike oder normalem Rad gefahren wird. Die Entscheidung, ob im Zelt übernachtet wird oder vorher Hotels und Hostels gebucht werden, ist von der Strecke und den persönlichen Vorlieben abhängig. Eine Auslandskrankenversicherung ist ein absolutes Muss. Auch eine sportliche Vorbereitung und der Aufbau einer gewissen Grundfitness kann während der Planung nicht schaden.
Der perfekte Zeitpunkt
In den Sommermonaten ist es in ganz Europa schön. Der Jahresurlaub ist aber meist höchstens drei Wochen lang. Das ist für ganz Europa zu wenig. Doch in mehreren Etappen wird es klappen. Vielleicht erst der Norden, dann der Süden und so weiter. Das Gute an der Reise mit dem Rad ist ja, dass es kein Problem ist, eine Weile länger zu bleiben, wenn ein Ort gefällt. Ist der Arbeitgeber mit einem längeren Urlaub einverstanden ist das Reisen am Stück natürlich auch möglich. Dann macht sich das Elektrofahrrad besonders bezahlt. Denn nach ein bis zwei Wochen ist die Motivation sicherlich erst einmal raus und die Tretunterstützung wird helfen trotzdem voran zu kommen.
Der Notfallplan
Natürlich kann es trotz allem dazu kommen, dass Radfahrer keine Lust oder Kraft mehr haben. Dann ist es mit dem Rad prinzipiell immer noch möglich, einfach in den Fernzug zu steigen und nach Hause zu fahren. So kann mit diesem Plan im Rücken leichter erst einmal entspannt gestartet werden.
